StartRat der Stadt Langen folgt SPD Antrag nicht

Rat der Stadt Langen folgt SPD Antrag nicht

Christine Sturmheit-Alester

Christine Sturmheit

26. März 2009 0 Kommentare

Entgegen der Berichterstattung der NZ vom 26. März hat der SPD Antrag zur „Luneplate“ im Rat der Stadt Langen keine Mehrheit gefunden.

Darauf weist die Fraktionsvorsitzende Christine Sturmheit-Alester hin: „Aufgrund der Sachargumente während der Ratsdebatte konnte zwar ein anderer Eindruck entstehen, doch erstaunlicherweise konnten sich die Fraktion der SPD und Bürgermeister Thorsten Krüger nicht durchsetzen.


CDU/FDP, Bürgerfraktion und Grüne haben gegen die Resolution und damit gegen neue Arbeitsplätze in Bremerhaven gestimmt.“
In der Diskussion gab es von den Ablehnenden kaum inhaltliches, zum Teil war sie schlicht von Unkenntnis geprägt.


Die CDU konnte sich nicht entscheiden, ob sie sich „nicht einmischen“ und „niemanden provozieren“ wolle, oder ob die Stadt Bremerhaven nicht doch Schuld sei, „weil sie jetzt Nachforderungen stellt“
Gleichzeitig fanden die Redner die Ausführung im Antrag „richtig und schlüssig“.

Zwischendurch gaben sie zu erkennen, von Loxstedts Bürgermeister Detlev Wellbrock angesprochen worden zu sein - und hielten ihn groteskerweise für „den einzigen, der betroffen ist“

Sturmheit-Alester: „Eine Entscheidung dieser Tragweite auf den Gemeindebürgermeister und dessen Position zu reduzieren, ist entlarvend. Ganz offensichtlich kümmern sich die Unionsvertreter nicht um die Perspektive der Unterweserregion, nicht um die Massenentlassungen in Bremerhaven.“

Für die Sozialdemokraten steht fest: es muss um die Entwicklung der Region gehen, für kleinliche Provinzpossen ist kein Platz. Die Verhandlungen um die Luneplate werden seit dem Jahr 2002 geführt, es droht eine unendliche Geschichte zum Nachteil der Unterweserregion.


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